Zwischenseminar/ Geburtstag

Liebe Blogsleserinnen,

Liebe Blogsleser

Ich hoffe, dass es euch gut geht. Die Zeit vergeht schrittweise, und ich habe fast die Hälfte meines Freiwilligenjahres hinter mir. Der Sommer ist vorbei und wir befinden uns jetzt im Herbst. Der Wind weht und es wird kälter. Sowohl bei der Arbeit als auch im Alltagsleben läuft alles gut, und peu à peu nähern wir uns dem Ende des Jahres. Neben dem Freiwilligendienst habe ich auch die Verpflichtung, an Seminaren teilzunehmen, die ebenfalls als Dienstzeit gelten. Zusammen mit den Freiwilligen der VEM waren wir in Wuppertal zum Zwischenseminar. Wir waren insgesamt 25 Teilnehmer, einschließlich der Freiwilligenreferentinnen. Das Seminar fand vom 13. bis 19. September statt. Es war eine Zeit des Erfahrungsaustauschs und des Lernens. Durch die Anwesenheit von Expertinnen und Experten aus bestimmten Bereichen erfuhren wir mehr über die Themen Umweltschutz, das Wahlsystem in Deutschland, Rassismus und dessen verschiedene Aspekte sowie nachhaltige Entwicklung. Wir haben auch unsere Zukunftsperspektiven projiziert und sind nach dem Seminar viel besser gerüstet für die zweite Jahreshälfte. Wir waren zunächst in den Räumlichkeiten des CVJM und dann in der Jugendherberge untergebracht. Im Anschluss an die Andacht sangen wir gemeinsam, und es war für uns alle ein Moment der Kontemplation. Typisch für Wuppertal ist die Schwebebahn, mit der die meisten von uns zum ersten Mal gefahren sind und es war cool. Kurz gesagt, wir hatten eine tolle Zeit, vor allem das Zusammenleben und die aktive Teilnahme von allen.

Geburtstag in Deutschland

Ich habe dieses Jahr ein Jahr mehr gefeiert, und zwar am 25. September. Ich bin in meinem 23. Jahr und habe es vor allem in Deutschland gefeiert. Ich erzähle euch ein wenig über diesen Tag. Am Samstag habe ich mein Zimmer aufgeräumt, das mehr oder weniger unordentlich war, und die Wohnung geputzt. Nachdem ich die Wohnung geputzt hatte, ging ich zum Einkaufen. Mittlerweile hatte ich meine Familie aus Togo per WhatsApp-Videocall angerufen. Das Telefonat dauerte etwa eine Stunde und wir sprachen über alles Mögliche. Am Nachmittag wurde ich von Thomas Urban in sein Haus eingeladen. Seine Eltern Marianne und Werner Urban und ein Nachbar namens Andreas waren ebenfalls anwesend. Es gab eine Überraschung für mich. Soeben war ich zur Tür hereingekommen, ertönte die Trompete: das traditionelle „Happy Birthday to you“. Ich war ziemlich gerührt muss ich zugeben. Werner Urban war der ehemalige Landesposaunenwart von Bremen. Er war auch an der Gründung des Posaunenwerks in Togo beteiligt. – Ich spiele schon in mehrehren Posaunenchören in Bremen-  Nach dem Sekt gab es einen Kuchen, den Marianne speziell für mich gebacken hatte. Anschließend diskutierten wir über die Arbeit der Posaunenchöre von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Werner Urban teilte mit uns seine Erfahrungen, insbesondere von seinen Aufenthalten in verschiedenen Städten Togos. Ich war manchmal sehr überrascht, dass Werner sich trotz seines Alters (92) noch an alle Details und sogar an die Namen der entlegensten Dörfer in Togo erinnern kann. Wir haben auch gegrillt und mein Lieblingsgericht aus Deutschland war auch dabei: Kartoffelsalat. Nach dem Essen sahen wir uns einige Aufnahmen der togoischen Posaunenaufführungen an. Der Abend ging gut zu Ende und ich ging gegen 22 Uhr zurück nach Horn. Am nächsten Tag wachte ich später auf als sonst. Schließlich hatte ich am Vortag meinen Geburtstag gut gefeiert.

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und bis dahin bleibt ihr bitte Gesund!

Euer Hermann

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