Here comes the Sun!

Nach unserem letzten Frühstück im Kekeli Hotel, verließen wir schweren Herzens das kleine Örtchen Ho. Dabei verabschiedeten wir uns nicht nur vom sehr herzlichen Hotelpersonal und heiterem Rev. Eric, sondern auch von unserer Freundin Neele, welche sich dazu entschieden hatte weitere Programme der Norddeutschen Mission Bremen zu besuchen. Gegen 9.00 Uhr waren wir endlich davon überzeugt, dass alle Koffer auf der Ladefläche des Pick-Ups rüttelfest verstaut waren, die Truppe saß startklar im Minibus und Timothy trat ins Pedal. Auf unserer fast fünfstündigen Fahrt zurück nach Accra gab es einen Zwischenstopp in Akosombo, von wo aus die Aussicht auf den Volta-Stausee und Wasserkraftwerk genossen wurde. Auch erhaschten wir während der Fahrt am Rande der Landstraße einen Blick auf eine Reihe Rhesus- Affen, sahen zum ersten Mal ghanaische Rinder und entdeckten sogar Zeugen Jehovas mit Wägelchen. Nach vielem anstrengendem Stop’n’Go-Verkehr innerhalb Accras, landeten wir müde und erschöpft im bekannten Gasthaus und schleiften unsere Füße pünktlich um 14 Uhr zum Lunch. Da keine weiteren Programmpunkte für diesen Tag anstanden, konnte jeder sich einen entspannten Nachmittag/ Abend gestalten. Nach einem kurzen Ruhepäuschen, bestand dann doch bei den Meisten noch das Bedürfnis sich die Füße zu vertreten. Ohne ein festes Ziel schlenderte also unsere sportliche Truppe los und erkundete das sichtlich reichere Viertel Accras, welches man auf dem zweiten Blick auch als Botschaftsviertel erkannte. Aus einer viertel Stunde um den Block wurden drei lustige Stunden durch die gesamte Nachbarschaft. Nachdem wir an unzähligen großen durch Mauern und Stacheldraht geschützten Bauten mit top gepflegten Vorgärten vorbeispazierten, fanden wir sogar noch einen supermodernen und superinternationalen Supermarkt! Die Begeisterung über das vielfältige Angebot ließ sich kaum in Zaum halten (Okay, das trifft vielleicht nur auf mich zu…). Der Supermarkt sparte keine Müh‘ für die ortsansässigen Botschafter und führte allerlei Leckereien, wie deutsche Schwarzwälder-Kirschtorten, indische Pasten, englische Butterkekse, holländischen Käse und italienische Fleischware. Mit einem späten Abendessen und einem netten Gathering auf dem gemütlichen Balkon des Gasthauses endete unser siebter Tag in Ghana.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s