Eindrücke

Liebe Blogleserinnen,

Liebe Blogleser,

Ich freue mich sehr, meine ersten Erfahrungen oder Eindrücke und Entdeckungen, um es mal so zu sagen, in den folgenden Zeilen mit Ihnen zu teilen. Reisen ist eine der bereicherndsten Erfahrungen, besonders wenn man jung ist. Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund die Möglichkeit, eine andere Kultur zu sehen. In Deutschland, hat sich alles verändert, das Umfeld ist anregender geworden. Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich mich oft gefragt, wie mein neues Leben sein würde, wie ich mich integrieren würde. Nun liegt die Realität vor mir. Ihr werdet mir zustimmen, dass der Anfang nicht so einfach ist, obwohl ich Vorkenntnisse in Deutsch habe denn jeder spricht Deutsch mit seinem eigenen Akzent und es ist manchmal kompliziert, verstanden zu werden. Das Wetter ist im Vergleich zu Togo viel spezieller. Wie wir oft sagen: „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern schlechte Kleidungen“. Ich habe mir angewöhnt, mit Hose und Socken ins Bett zu gehen, was nicht der Fall war, als ich noch in Togo war. Die Temperatur variiert hier in Deutschland. Es ist bis zu 0 Grad kalt und ich kann nicht ohne angemessene Kleidung rausgehen.Wir sind uns alle der gesundheitlichen Situation bewusst, in der sich die ganze Welt befindet. Die meisten Aktivitäten werden online durchgeführt und es ist mehr oder weniger schwierig, mit Anderen in Kontakt zu treten. Allerdings habe ich dieses Jahr die Gelegenheit, Ostern in Deutschland zu feiern.

Ostern in Deutschland…

Natürlich gibt es einen Unterschied in der Art und Weise, wie das Fest gefeiert wird, aber die Botschaft bleibt die gleiche: die Wiederkunft von Jesus Christus zum ewigen Leben.Die Feier dieses Festes wurde aufgrund der Pandemie in völliger Einfachheit durchgeführt. Der Gottesdienst war für mich ein bisschen langweilig, weil es keinen Chor oder ähnliches gab. In Togo wird dieses Fest, wie üblich, mit Singen und Trommeln gefeiert. Hier in Deutschland sind die meisten, die am Sonntag zum Gottesdienst kommen, ältere Leute, und ihr stimmt zu, dass der Gottesdienst ein bisschen langweilig sei. Außerdem war ich zu Ostern bei einer Familie. Zuasmmen hatten wir Trompette gespielt und das war super cool. Die Familie ist sehr nett. Wir haben viele Orte besichtigt sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad. Brev war das ein tolle Momente.

Bei der Arbeit

Alles läuft gut bei der Arbeit sowohl im Büro als auch beim Café Mittwoch und ich lerne jeden Tag neue Dinge und treffe auch neue Leute. Ich habe tolle Zeiten mit dem Café Mittwoch-Team. Die Organisation Beziehungsweise die Hornerkirche bietet Tüte, Lebensmittel, Masken usw. für die weniger Privilegierten der Gesellschaft an. Die meisten sind alte Menschen. Es gibt auch Kaffee und sie können sich im Innenhof entspannen. Früher war es in dem Raum, in dem sie sich alle trafen, um zu diskutieren, aber jetzt geht es gar nicht. CORONA natürlich.

Alles in allem würde ich sagen, dass dies erst der Anfang meiner Erfahrungen ist und ich hoffe, dass ich mein Freiwilligenjahr in Deutschland völlig genießen kann.Bis zum nächsten Mal und bis dahin bleibt ihr gesund !

Euer Hermann

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